Werkeinführung in Form einer Matinée

Pergolesis Stabat Mater in der Martin-Luther-Kirche in Trittau

Ein unscheinbares Eichenholzrelief von 1946 des expressionistischen Künstlers Franz Hötterges in der Ev. Martin-Luther-Kirche gab den Anstoß. Die Abbildung von drei trauernden Frauen inspirierte die Kantorei der Kirchengemeinde die Vertonung des mittelalterlichen Textes „Stabat mater“ von Giovanni Pergolesi auf ihr Programm zu setzen.

Mit einer Werkeinführung vorab, in Form einer Matinée am kommenden Sonntag, dem 18. März können Sie sich auf die Aufführung dieses weltberühmten Werkes am Karfreitag, dem 30. März um 15.00 Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes zur Sterbestunde Jesu einstimmen lassen, mit Bildern und live gesungenen Klangbeispielen aus dem einmaligen Passionswerk.

Es ist eine gute Tradition in der Trittauer Kirchengemeinde, dass eine größere Chormusik im Rahmen der Karfreitagsliturgie erklingt und so das Osterfest mit vorbereitet und einleitet.
Für viele ist Pergolesis Stabat mater zunächst verbunden mit dem Gesang von zwei Solistinnen mit Streicherbegleitung. Die Komponisten der Wiener Klassik ergänzten im 18. Jahrhundert nach und nach das Orchester um eine Bläsergruppe und arrangierten gleich mehrere Sätze für Chor. Diese sogenannte Wiener Fassung wird erklingen; dazu das „Adagio for Strings“ von Samuel Barber, ein ebenso passendes wie weltbekanntes Klangstück aus dem 20. Jahrhundert. Neben einem Orchester sind dann bei der Aufführung die beiden jungen Hamburger Solistinnen Sonja Bühler, Sopran und Friederike Schorling Alt zu hören. Die Kantorei der Martin-Luther-Kirche singt unter der Leitung von Kreiskantorin Barbara Fischer.
Nach dem Gottesdienst wird eine Kollekte gesammelt.

Ev.Luth. Kirchengemeinde Trittau
Barbara Fischer
Kreiskantorin +) im Kirchenkreis Hamburg-Ost

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