Lebensmittelindustrie spart an wertvollen Zutaten

Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlicht »Downgrading-Liste« mit Produktbeispielen


Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bei Produkten von bekannten Lebensmittelherstellern geringfügige bis gravierende Verschlechterungen der Rezeptur festgestellt. Wertgebende Zutaten wie Rapsöl, Kakao oder Haselnüsse werden eingespart und häufig durch billigere Inhaltsstoffe oder Aroma ersetzt. Die Hamburger Verbraucherschützer haben 17 aktuell erhältliche Lebensmittel mit ihren Vorgängerprodukten verglichen und die Ergebnisse in einer »Downgrading-Liste« zusammengefasst.

"Durch Downgrading wollen Lebensmittelkonzerne meistens Rohstoffkosten einsparen, legen die Karten jedoch nicht offen auf den Tisch. Dabei sind die Produzenten oft um keine Ausrede verlegen, wenn sie Stellung zu einer Rezepturänderung nehmen sollen", sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Wie ein roter Faden ziehe sich die Begründung durch die Firmenantworten, dass es vor allem die Kunden seien, die beispielsweise weniger Kaffee im Fertig-Cappuccino oder einen weniger intensiven Schokoladengeschmack wünschten. "Dass das auch bei Markenherstellern, die oft für höhere Qualität stehen, die Methode der Wahl ist, hat uns überrascht", so Schwartau.

Anlass für den Produktcheck war die neue Rezeptur für den Schokoaufstrich Nutella. Ferrero verwendet für dessen Herstellung seit Kurzem weniger Kakao und dafür mehr Magermilchpulver. "Ein von uns beauftragtes Labor ermittelte in der alten Variante der Schokocreme einen Kakaoanteil von etwa 8,5 Prozent und im neuen Nutella nur noch rund 7,4 Prozent", berichtet Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. "Die Laborwerte belegen schwarz auf weiß, dass wir mit unserem Verdacht der Wertminderung richtig lagen." Hersteller Ferrero sprach bis zuletzt von einer "Feinjustierung", ohne Aussagen über den tatsächlichen Kakaogehalt zu treffen.

Auf der »Downgrading-Liste« der Verbraucherzentrale Hamburg finden sich neben Nutella von Ferrero weitere namhafte Markenprodukte: Mondelez spart beim Riegel Milka Nussini an Haselnüssen und setzt stattdessen Aroma zu. Homann verwendet für die Herstellung seines Eiersalats weniger Eier, erweitert die Zutatenliste jedoch um zwei Konservierungsstoffe. Die Honig Dinkel Pops der Marke Rewe Bio enthalten statt 30 nur noch 20 Prozent Honig. "Teilweise wird auch einfach mehr Wasser zum Strecken der Produkte eingesetzt oder günstiger Milchzucker durch noch günstigeren Glukosesirup ersetzt", sagt Schwartau.

Insbesondere bei Hinweisen wie "Verbesserte Rezeptur" oder "Neue Rezeptur" empfiehlt sich ein prüfender Blick auf die Zutatenliste, so die beiden Verbraucherschützer. Bei diesen Lebensmitteln könnte sich die bisherige Produktqualität verschlechtert haben oder der Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen verringert worden sein.

Die »Downgrading-Liste« mit einer Übersicht aller untersuchten Produkte, Abbildungen der Zutatenlisten und den Stellungnahmen der Hersteller ist veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de.


 Pressestelle
 
 Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
 
 Kirchenallee 22
 20099 Hamburg
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Die Jusos Stormarn werben für den Eintritt in die SPD:

Pressemitteilung:

Die Jugendorganisation der SPD ruft alle Interessierten, die sich für mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen wollen, dazu auf in die SPD einzutreten und die Zukunft mitzugestalten. Der Vorstand der Jusos Stormarn spricht sich dafür aus, Mitglieder, die bis zum Ende der Koalitionsverhandlungen eintreten, über den Koalitionsvertrag abzustimmen zu lassen.

Torben Hermann(23), Kreisvorsitzender der Jusos Stormarn: „Die Mitmachmöglichkeiten der SPD faszinieren zurzeit überall Menschen im Land. Viele Menschen treten ein, um die SPD mitzugestalten. Wir werden sie mit offenen Armen empfangen. Direkt nach dem Eintritt bei so einer wichtigen Frage mitzuentscheiden ist ein guter Anfang für eine langjährige SPD Mitgliedschaft. Ich kann nur sagen, wenn nicht jetzt, wann dann?“

Mika(19), stellvertretender Vorsitzender: „Die SPD und die Jusos stehen  in den nächsten Jahren vor vielen zukunftsweisenden Entscheidungen, die uns nicht nur in den nächsten zwei, sondern in den nächsten 20 Jahren beeinflussen werden. Da brauchen wir gerade jetzt viele starke Mitglieder, die uns bei diesen nicht nur innerparteilichen, sondern auch bundes- und europaweiten Weichenstellungen unterstützen.“

 

Torben Hermann

Mika Bättjer

Juso Kreisvorstand:

Bild (v.l.): Joost Burkhardt, Thore Lütjohann, Franziska Eggen, Mika Bättjer, Lea Benecke, Torben Hermann, Julius Malchius,  Ole Kämper. Nicht im Bild: Xaver Rulko

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Pressemeldung: Bewaffneter in U- Bahn führt zu größerem Polizeieinsatz

Am 24.1.2018, gegen 23.45 Uhr, erhielt die Polizei in Ahrensburg einen Bürgerhinweis auf eine mutmaßlich bewaffnete Person in der U-Bahn. Nach einem Zeugenhinweis soll eine männliche Person (kurze dunkle Haare, dunkelblaue Jacke, führte einen weißen Beutel mit, mitteleuropäisches Aussehen) an der Haltestelle Straßburger Straße in die U 1 Richtung Großhansdorf eingestiegen sein. Diese Person soll eine deutlich sichtbare Handfeuerwaffe in der Jackentasche gehabt haben.

Die U- Bahn wurde an der Haltestelle Ahrensburg- West aufgestoppt. Der Bahnsteig und die U- Bahn wurde von der Polizei abgesucht. Zur Sicherheit wurden von der Polizei schusssichere (ballistische) Einsatzschilde mitgeführt.

Die Person konnte nicht angetroffen werden, vermutlich ist sie schon an einer vorherigen Station ausgestiegen.

Eingesetzt waren 7 Streifenwagenbesatzungen aus Ahrensburg und Bad Oldesloe sowie aus Hamburg.

Die Kriminalpolizeistelle Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen, wertet vorhandene Videoaufzeichnungen aus und bittet weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 04102809-0 zu melden.

 

Torsten Gronau

Pressestelle

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Habersaat: Koalitionsverhandlungen in Berlin

Koalitionsverhandlungen aufnehmen, aber…

Martin Habersaat zur seiner Haltung vor dem SPD-Bundesparteitag in Bonn

 Am 21. Januar wird ein SPD-Bundesparteitag in Bonn über die Frage entscheiden, ob auf die Sondierungsgespräche mit CDU und CSU auch ein Einstieg in Koalitionsverhandlungen erfolgen soll. Einer von 24 Delegierten aus Schleswig-Holstein ist der Reinbeker Landtagsabgeordnete Martin Habersaat (40). Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion neigt dazu, Koalitionsverhandlungen zuzustimmen, formuliert aber drei Einschränken, die sich auf die Verhandlungsinhalte, den Verhandlungsprozess und den abschließenden Mitgliederentscheid beziehen.

Inhalte

„Die Ergebnisse der Sondierungen mit CDU und CSU rechtfertigen den Eintritt in Koalitionsverhandlungen. Als Ergebnis von Koalitionsverhandlungen wären sie unzureichend. Das lässt sich an zwei Beispielen aus dem Bildungsbereich zeigen: Erstens soll es zwar Hilfen für die  Bundesländer geben, ihre Kindertagesstätten für die Eltern beitragsfrei zu machen. Das Ziel der Beitragsfreiheit verfolgen CDU, FDP und Grüne in Schleswig-Holstein aber gar nicht. Zweitens wird die Notwendigkeit von Ganztagsschule und digitalem Lernen im Sondierungspapier zwar angesprochen, die „Investitionsoffensiven“ für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sind aber, anders als andere Projekte, nicht mit konkreten Summen unterlegt.“

Verhandlungsprozess

„In den vergangenen Tagen wurde deutlich, dass nicht alle Verhandlungspartner von CDU und CSU an gemeinsamen Lösungen interessiert sind. Sollte es bei den Inhalten keine Bewegung mehr geben oder sollte es erneut zu Versuchen kommen, auf unehrlichem Wege Inhalte in die Beschlusstexte zu schmuggeln, sollte die sozialdemokratische Verhandlungsdelegation die Verhandlungen abbrechen.“

Mitgliederentscheid

„Beschlusslage der SPD ist, dass ein fertig verhandelter Koalitionsvertrag den SPD-Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt wird. Das finde ich gut, weil ein Ja oder ein Nein zur Großen Koalition damit die maximal mögliche Legitimation erführe. In den Begleitinformationen an die Mitglieder (Anschreiben, Webseiten der SPD, Vorwärts) sollten Befürworter und Gegner einer erneuten Großen Koalition zu Wort kommen.“

Habersaats Fazit: „Die Lage, in die CDU/CSU, Grüne und vor allem die FDP die Bundesrepublik gebracht haben, ist nicht einfach. Ein Scheitern der Verhandlungen und darauf folgende Neuwahlen könnten die radikalen Parteien an den Rändern stärken. Auf der anderen Seite haben die vergangenen vier Jahre gezeigt, dass auch eine Große Koalition, in der die beiden Volksparteien nicht mehr unterschiedliche Pole der politischen Meinungsbildung repräsentieren, die Ränder stärkt. Beide Lösungen sind also unschön. Um zu alter Stärke zurück zu finden, wird die SPD sich erneuern müssen, ob in einer Koalition oder in der Opposition.“

Die 28 Seiten mit den Sondierungsergebnissen:

https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Beschluesse/Ergebnis_Sondierung_CDU_CSU_SPD_120118.pdf

 

Grüße aus Reinbek

Martin Habersaat

 

 

……………………………………..

Martin Habersaat, MdL

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Bildungspolitischer Sprecher
……………………………………..

SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel

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Tobias von Pein: Offene Sprechstunde „Kita“ vor dem CityCenter Ahrensburg

Der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein lädt zu einer vorweihnachtlichen Sprechstunde im Dezember ein. Diesmal steht das Thema Kinderbetreuung im Mittelpunkt. „Das Kita- und Hortplatzangebot in Ahrensburg und Umgebung ist an einigen Stellen noch immer verbesserungswürdig. Dazu kommen die teilweise sehr hohen Kosten für die Betreuungsplätze. Diese belasten Eltern in außerordentlichem Maße.“

Alle Bürgerinnen und Bürger haben bei der Sprechstunde ebenso die Möglichkeit Fragen zu stellen oder in eigener Sache das Gespräch mit Tobias von Pein, MdL zu suchen.

Die offene Sprechstunde findet statt:

Samstag, den 09.12. von 09-13 Uhr

Direkt vor dem CCA,

Klaus-Groth-Str.1, 22926 Ahrensburg

FOTO hfr – Tobias von Pein
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SPD wählt Durmis Özen zum Kandidaten für die Kreistagswahl 2018

SPD KREISVERBAND STORMARN, WAHLKREIS 17

SPD wählt Durmis Özen zum Kandidaten für die Kreistagswahl 2018

Lütjensee – Der 46-jährige Lehrer Durmis Özen wird als SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis 17, zu dem die Gemeinden Lütjensee, Grönwohld, Großensee, Rausdorf und Witzhave gehören in die Kreistagswahl am 6. Mai 2018 gehen.

Am Dienstag Abend entschied sich die Mehrheit der anwesenden SPD-Mitglieder auf einer Mitgliederkonferenz in der Grönwohlder Röperkate für den Fraktionsvorsitzenden aus der Lütjenseer Gemeindevertretung. Der dreifache Familienvater ist bereits seit mehr als drei Jahren Beisitzener im SPD-Kreisvorstand und möchte nun seine Arbeitsschwerpunkte Bildung, Berufsorientierung und Inklusion auch im Kreistag einbringen.

Durmis Özen

SPD Ortsverein Lütjensee

Foto: Bernd Marzi

Kontakt:

Durmis Özen

oezen.spd-luetjensee@gmx.de

0151 / 12 744 742

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Fit for Fire Fighting? – Fitnesstipps für freiwillige Feuerwehrleute und einen sicheren Einsatz

PM der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Keller auspumpen, Brände löschen, Leben retten: In vielen Regionen rückt dafür nicht die Berufsfeuerwehr, sondern die Freiwillige Feuerwehr aus. Bei der arbeiten hierzulande mehr als eine Million Menschen ehrenamtlich. Welche Grundvoraussetzungen sie dafür mitbringen müssen und wie sie dabei im Falle eines Unfalls abgesichert sind, verrät uns (zum Tag des Ehrenamtes am 05.12.) Helke Michael.

 

 

 

Übrigens: Nicht nur Feuerwehrleute, sondern jeder, der durch Sport etwas für seine Gesundheit tun will, kann das neue Trainingstool nutzen. Einfach mal im Internet auf der Seite der Unfallkasse Rheinland-Pfalz – www.ukrlp.de – auf den Reiter Feuerwehr klicken.

Pressekontakt:

Stefan Boltz
Pressesprecher
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

Glinkastraße 40
10117 Berlin
030-288763768
presse@dguv.de
www.dguv.de

 

171127_Manuskripte_Tag_des_Ehrenamtes
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